Slack

Wir verfolgen den internen Wazuh Slack-Channel aufmerksam und bereiten besonders interessante Diskussionen mithilfe von KI als Blogbeiträge auf. Da Slack-Unterhaltungen nach 90 Tagen automatisch gelöscht werden, sichern wir so wertvolles Wissen langfristig und machen es für alle jederzeit zugänglich.

  • Wazuh für MSSPs: Mandantenfähige Deployment-Architekturen mit RBAC und Cross-Cluster Search

    Einleitung Managed Security Service Provider stehen bei der Einführung von Wazuh vor einer grundlegenden Architekturentscheidung: Sollen alle Kunden über eine zentrale Wazuh-Umgebung überwacht werden, erhält jeder Kunde eine vollständig getrennte Installation oder werden dezentrale Kunden-Cluster über eine zentrale Oberfläche zusammengeführt? Die Entscheidung betrifft nicht nur Betriebskosten und Skalierbarkeit. Sie bestimmt auch, wie zuverlässig Kundendaten voneinander… hier weiterlesen

  • Wazuh Agent unter Windows 11 lässt sich nicht deinstallieren: MSI-Fehler 1603 nach Windows-Updates beheben

    Einleitung Bei einem Wazuh-Agent-Upgrade auf Windows-Endpunkten wird die vorhandene Installation normalerweise über den Windows Installer entfernt oder direkt aktualisiert. Schlägt die Deinstallation jedoch mit dem MSI-Rückgabecode 1603 fehl, bleibt die alte Agent-Version registriert. Eine neuere Version kann anschließend häufig nicht sauber installiert werden. Im hier betrachteten Fall trat das Problem auf Windows-11-Systemen nach den kumulativen… hier weiterlesen

  • Wazuh 5.0: Sysmon-Regeln von XML auf Sigma-basiertes YAML migrieren

    Einleitung Mit Wazuh 5.0 ändert sich die Methodik zur Entwicklung eigener Erkennungsregeln grundlegend. Während Wazuh 4.x benutzerdefinierte Regeln als XML-Dateien verarbeitet, setzt Wazuh 5.x auf YAML-Regeln mit Sigma-orientierter Erkennungslogik. Gleichzeitig werden Ereignisnormalisierung, Regelauswertung und die Verwaltung von Detection Content stärker voneinander getrennt. Für Betreiber umfangreicher Sysmon-Regelwerke bedeutet das: Bestehende XML-Regeln lassen sich nicht einfach in… hier weiterlesen

  • Wazuh-Mandantentrennung für Syslog: Relays, Agent-Labels und getrennte Indizes

    Einleitung Die Migration einer bestehenden Wazuh-Umgebung von einem zentralen Betriebsmodell zu einer mandantenfähigen Architektur betrifft nicht nur Benutzer, Rollen und Dashboards. Eine der größten Herausforderungen ist die eindeutige Zuordnung von Syslog-Ereignissen, die von Firewalls, Routern, Switches und anderen agentenlosen Geräten stammen. Werden diese Geräte direkt an den Syslog-Eingang des Wazuh Managers angebunden, fehlt eine belastbare… hier weiterlesen

  • Wazuh: SentinelOne-CEF-Daten aus event.original in JSON-Logs dekodieren

    Einleitung Security-Produkte und Log-Pipelines verpacken Ereignisse häufig mehrfach. Ein typisches Beispiel ist ein JSON-Dokument, das in einem seiner Felder wiederum eine Syslog-, CEF- oder Key-Value-Nachricht enthält. Für Wazuh entsteht dadurch eine zweistufige Struktur: Der integrierte JSON-Decoder verarbeitet zwar das äußere Dokument, interpretiert den Inhalt eines String-Feldes jedoch nicht automatisch als weiteres Logformat. Bei SentinelOne-Ereignissen kann… hier weiterlesen

  • Windows-Eventlogs über Graylog an Wazuh weiterleiten: Warum sie in archives.json landen, aber keine Alerts erzeugen

    Einleitung Windows-Eventlogs gehören zu den wichtigsten Datenquellen in einem SIEM. Sie liefern Informationen zu Authentifizierungen, Gruppenänderungen, Prozessstarts, Richtlinienänderungen und sicherheitsrelevanten Systemereignissen. In Wazuh werden solche Ereignisse normalerweise über die Windows-EventChannel-Integration des Wazuh-Agenten verarbeitet und anschließend durch die passenden Windows-Decoder und Rulesets analysiert. Komplexer wird es, wenn Windows-Events nicht direkt vom Wazuh-Agenten, sondern über eine bestehende… hier weiterlesen

  • Langsame Log-Ingestion beim täglichen Wazuh-Indexwechsel analysieren

    Einleitung Wazuh erzeugt standardmäßig tägliche Indizes für Alerts und Archives. Dieser Mechanismus sorgt für übersichtliche Datenhaltung und ermöglicht effiziente Retention Policies über ILM. In größeren Umgebungen fällt jedoch häufig auf, dass rund um den täglichen Indexwechsel kurzzeitig eine erhöhte Latenz oder langsamere Ingestion auftritt. Besonders betroffen sind oft Archive-Indizes mit hohem Eventvolumen. Die Ursache liegt… hier weiterlesen

  • Yellow Cluster State und anwachsende .sst-Dateien bei Wazuh Vulnerability Detection

    Einleitung Seit Wazuh 4.8 basiert die Verarbeitung von Vulnerability Detection und IT-Hygiene-Daten zunehmend auf dem sogenannten Indexer Connector. Dabei werden Zustandsdaten in spezielle State-Indizes wie wazuh-states-vulnerabilities-* geschrieben. In produktiven Umgebungen fiel jedoch auf, dass ein gelber Indexer-Clusterzustand (yellow) teilweise zu anwachsenden .sst-Dateien und erheblichem Speicherverbrauch auf dem Wazuh Manager führen kann. Ausgangslage / Problemstellung Mehrere… hier weiterlesen

  • YARA-Scans per Wazuh Active Response aus FIM-Events auslösen

    Einleitung Die Kombination aus Wazuh File Integrity Monitoring und YARA ist ein wirksames Muster, um neu erstellte oder veränderte Dateien direkt auf Endpoints zu prüfen. Besonders Download-Verzeichnisse von Browsern sind sicherheitsrelevant, weil dort ausführbare Dateien, Archive, Office-Dokumente oder PDFs landen können, bevor sie durch weitere Prozesse geöffnet oder verteilt werden. Ausgangslage / Problemstellung In der… hier weiterlesen

  • FortiGate-Logs in Wazuh in eigene Indizes routen

    Einleitung FortiGate-Firewalls erzeugen in vielen Wazuh-Umgebungen ein hohes Logvolumen. Standardmäßig landen daraus erzeugte Alerts im Muster wazuh-alerts-*. Für saubere Datenhaltung, gezieltere Dashboards und separate Retention Policies ist es sinnvoll, diese Events in ein eigenes Indexmuster wie fortigate-alerts-* oder wazuh-alerts-fortigate-* zu schreiben. Ausgangslage / Problemstellung Die Umgebung sammelt FortiGate-Logs in Wazuh. Die Events werden vom FortiGate-Decoder… hier weiterlesen

  • pfSense-Logs in Wazuh: Custom Decoder für fehlenden Hostnamen im BSD-Syslog-Format

    Einleitung pfSense-Firewall-Logs sind eine wertvolle Datenquelle für Wazuh, insbesondere für die Erkennung blockierter Verbindungen, Portscans, lateral movement und unerwünschter Remote-Zugriffe. In der Praxis scheitert die Verarbeitung jedoch manchmal schon vor dem eigentlichen Decoder: Wenn pfSense-Logs im BSD-Syslog-Format ohne Hostnamen gesendet werden, verschiebt sich die Vorverarbeitung in Wazuh. Ausgangslage / Problemstellung Ein Wazuh Manager empfängt pfSense-Logs… hier weiterlesen

  • Wazuh Dashboard Custom Branding: Logos funktionieren per IP, aber nicht per DNS

    Einleitung Custom Branding im Wazuh Dashboard ist ein häufiger Wunsch in produktiven SIEM-Umgebungen. Eigene Logos, Titel und Ladebilder verbessern die Wiedererkennbarkeit der Plattform. Wenn Branding über die IP-Adresse korrekt angezeigt wird, über den DNS-Namen aber Standardlogos oder leere Platzhalter erscheinen, liegt die Ursache meist nicht im Branding selbst, sondern in URL-Auflösung, Routing oder statischer Dateiauslieferung.… hier weiterlesen

  • Wazuh-Regeln für UniFi CEF-Logs: Warum Decoder funktionieren, aber Child Rules nicht auslösen

    Einleitung UniFi kann System- und Sicherheitsereignisse im Common Event Format an ein SIEM senden. In Wazuh lassen sich diese CEF-Logs mit Custom Decodern und Regeln auswerten, um beispielsweise VPN-Verbindungen, Admin-Logins oder Konfigurationsänderungen sichtbar zu machen. Häufig funktioniert dabei zunächst das Decoding, während die darauf aufbauenden Regeln nicht auslösen. Die Ursache liegt meist in einer Abweichung… hier weiterlesen

  • Wazuh AWS CloudTrail Dashboard bleibt leer: Analyse von „No logs to process in bucket“

    Einleitung Die AWS-Integration von Wazuh liest CloudTrail-Logs aus einem S3-Bucket, verarbeitet sie über das AWS-Modul und erzeugt daraus Events für die Wazuh-Indizes. Wenn der Bucket erreichbar ist, im Dashboard aber keine CloudTrail-Daten erscheinen, liegt das Problem häufig nicht am Dashboard selbst, sondern an der vorgelagerten Erfassung: Wazuh findet keine neuen oder korrekt adressierbaren Logobjekte im… hier weiterlesen

  • Wazuh Agent Log-Noise reduzieren: Grenzen von und skalierbare Alternativen für Kubernetes

    Einleitung In Kubernetes-Umgebungen können Wazuh-Agenten sehr schnell große Mengen an Container- und Applikationslogs erfassen. Werden diese ungefiltert an den Wazuh Manager weitergeleitet, steigt die Last auf wazuh-analysisd, da Parsing, Decoding und Rule-Matching zentral auf Manager-Seite stattfinden. Besonders bei vielen Microservices führt Log-Noise daher nicht nur zu unnötigen Events, sondern auch zu messbaren Performance-Problemen. Ausgangslage /… hier weiterlesen

  • Ruckus-Logs in Wazuh dekodieren: Custom Decoder für ZoneDirector- und SmartZone-Events

    Einleitung Wireless-Infrastruktur erzeugt sicherheitsrelevante Logs zu Access Points, WLANs, Authentifizierungen, Client-Verbindungen und VLAN-Zuordnungen. Für Security Monitoring mit Wazuh sind diese Daten besonders wertvoll, weil sie Hinweise auf neue Clients, fehlgeschlagene Authentifizierungen, verdächtige SSIDs oder ungewöhnliche Client-IP-Zuweisungen liefern können. Bei Ruckus-Logs zeigt sich jedoch schnell: Nicht jedes Logformat lässt sich mit einem einzigen Decoder sauber abdecken.… hier weiterlesen

  • IP-Adressen aus Sysmon Event ID 1 extrahieren: Grenzen des Wazuh-Decoders und praktikable Alternativen

    Einleitung Die Analyse von Sysmon-Logs gehört zu den zentralen Bausteinen moderner Endpoint Detection und SIEM-Strategien. Besonders interessant ist dabei Event ID 1 (Process Creation), da hier häufig CommandLines mit potenziell schädlichen Verbindungen oder Indicators of Compromise (IoCs) enthalten sind. Der Wunsch, IP-Adressen direkt aus diesen Feldern zu extrahieren und in Wazuh weiterzuverarbeiten, ist daher naheliegend… hier weiterlesen

  • Warum in Wazuh nicht alle AWS-CloudTrail-Events erscheinen

    Einleitung Bei der Integration von AWS CloudTrail in Wazuh erwarten viele Administratoren, dass jedes CloudTrail-Ereignis automatisch als Alert im Wazuh Dashboard erscheint. In der Praxis ist das nicht immer der Fall. Wazuh verarbeitet CloudTrail-Logs zwar aus S3, aber die Standardregeln entscheiden, welche Events tatsächlich als Alerts erzeugt und indexiert werden. Ausgangslage / Problemstellung Nach der… hier weiterlesen

  • Große JSON-Scanergebnisse in Wazuh ingestieren: Warum NDJSON besser ist als ein verschachteltes Gesamtobjekt

    Einleitung Scan-Tools erzeugen häufig umfangreiche JSON-Dateien mit Metadaten, Assets, Findings, DNS-Daten, HTTP-Ergebnissen oder Geolocation-Informationen. Für Wazuh ist dabei nicht nur entscheidend, ob die Daten syntaktisch korrektes JSON sind, sondern auch, wie sie strukturiert sind. Ein einzelnes großes JSON-Objekt mit verschachtelten Arrays ist für die Logverarbeitung deutlich schlechter geeignet als einzelne, zeilenbasierte Events. Ausgangslage / Problemstellung… hier weiterlesen

  • False Positives bei Sysmon Event ID 11 in Wazuh gezielt unterdrücken: PowerShell PSScriptPolicyTest sauber behandeln

    Einleitung Sysmon-basierte Detection Rules in Wazuh liefern wertvolle Telemetrie für sicherheitsrelevante Dateioperationen. Gleichzeitig erzeugen sie in der Praxis häufig False Positives, insbesondere bei legitimen Betriebssystemmechanismen. Ein klassisches Beispiel ist PowerShells Execution Policy Test, bei dem temporäre Dateien im Benutzer-Temp-Verzeichnis erstellt werden. Ohne gezielte Filterung führen diese Events zu unnötigem Alert-Noise auf hohem Severity-Level. Ausgangslage /… hier weiterlesen