Wazuh All-in-One mit 120+ Agents und 4 Mio. Logs/Tag: Ressourcenplanung, Skalierungsstrategie und Best Practices

Einleitung Eine All-in-One-Installation von Wazuh – also Server, Indexer und Dashboard auf einem einzelnen Host – ist für kleine bis mittlere Umgebungen ein praktikabler Einstieg. Mit steigender Agentenanzahl und hohem Logaufkommen stößt dieses Modell jedoch schnell an physische und architektonische Grenzen. In diesem Beitrag analysieren wir ein typisches Szenario mit über 120 Agents und mehr … Weiterlesen

Historische FortiGate-Logs in Wazuh analysieren: Grenzen des Logcollectors, Timestamp-Problematik und skalierbare Replay-Strategien

Einleitung Wazuh ist primär für die Echtzeitüberwachung von Logquellen konzipiert. Dennoch entsteht in der Praxis häufig der Bedarf, historische Logdateien – etwa aus Firewalls – nachträglich zu analysieren, um: Ein typisches Szenario: Eine statische FortiGate-Logdatei mit Millionen Einträgen soll in Wazuh ingestiert und automatisiert ausgewertet werden. Dieser Beitrag erklärt, warum das direkte Einlesen nicht funktioniert, … Weiterlesen

Wazuh Dashboard nach Reindexing defekt: Index-Pattern-ID und fehlende Templates als Ursache für kaputte Visualisierungen

Einleitung Reindexing ist im Wazuh-Umfeld ein bewährtes Mittel, um Mapping-Konflikte zu beheben oder Datenstrukturen zu bereinigen. Besonders bei wazuh-alerts-* Indizes können inkonsistente Feldtypen zu Aggregationsfehlern und fehlerhaften Dashboards führen. Doch nach einem Reindexing treten häufig neue Probleme auf: Visualisierungen brechen, Dashboards zeigen Fehler wie “Could not locate that index-pattern” oder Aggregationen funktionieren nicht mehr. Dieser … Weiterlesen

pfSense-Logs ohne Hostname (RFC3164/BSD) in Wazuh korrekt dekodieren: Predecoder-Shift beheben und robuste Custom-Decoder/Rules bauen

Einleitung pfSense ist in vielen Umgebungen die zentrale Telemetriequelle für Firewall- und Filterlog-Events. Wazuh kann diese Logs hervorragend korrelieren und alarmieren – allerdings nur, wenn die Syslog-Nachrichten in einer Form ankommen, die Wazuh sauber „pre-decodieren“ kann. Genau hier scheitern pfSense-Setups regelmäßig: pfSense sendet in der Praxis häufig BSD/RFC3164-ähnliche Messages ohne Hostname-Feld, was in Wazuh zu … Weiterlesen

VulnCheck für Wazuh-Vulnerabilities: Closed-Loop-Patch-Verifikation, dynamische Priorisierung und sichere Evaluierung eines Drittanbieter-Dashboards

Einleitung Wazuh erkennt Schwachstellen zuverlässig, indem es Softwareinventar über Syscollector mit Vulnerability-Content korreliert. In vielen Umgebungen beginnt das eigentliche Problem aber erst danach: Wie werden Findings priorisiert, einem Owner zugewiesen, fristgerecht verfolgt, sauber dokumentiert und nach dem Patchen verifiziert – ohne dass das Team in Tabellenkalkulationen und manuellen Nachprüfungen versinkt? In der Community wurde dafür … Weiterlesen

Nach Wazuh-Upgrade sind Agenten „verschwunden“: RBAC/LDAP-Sichtbarkeit vs. OpenSearch-Security-Zustand sauber trennen und reparieren

Einleitung Wenn nach einem Wazuh-Upgrade plötzlich keine Agenten mehr im Dashboard erscheinen, obwohl Events weiterhin vom Agenten ankommen, ist das fast nie ein „Agent offline“-Problem. In der Praxis steckt dahinter häufig eine Kombination aus RBAC (Rollen-/Rechtemodell), LDAP/AD-Mappings und einem instabilen oder nicht initialisierten OpenSearch-Security-Plugin. Das Ergebnis: Der Manager verarbeitet Daten, aber der Dashboard-User darf (scheinbar) … Weiterlesen

Wazuh Command Monitoring richtig einsetzen: vs. , Decoder- und Rule-Pflichten sowie Multi-Line-Output sauber beherrschen

Einleitung Systemzustände per Command-Ausführung zu überwachen (Ports, Kernel-Flags, Prozesse, eBPF-Settings) ist in Wazuh ein etabliertes Muster – aber die Plattform bietet dafür zwei unterschiedliche Wege, die sich im Datenfluss, in der Standardauswertung und in der Alert-Erzeugung deutlich unterscheiden. Wer beides vermischt, stolpert schnell über scheinbar „verschwundene“ Events, fehlende Archive-Einträge oder Ausgaben, die unerwartet zeilenweise als … Weiterlesen

Wazuh Decoder-Logik richtig nutzen: Warum Parent/Child nicht „additiv“ ist, wieso Siblings oft den gleichen Namen brauchen und was wirklich matched

Einleitung Wer in Wazuh eigene Decoder baut, erwartet intuitiv häufig ein „Pipeline“-Verhalten: Der Parent extrahiert Basisfelder, Child-Decoder ergänzen weitere Felder – und Regeln können anschließend exakt auf den passenden Child matchen. In Wazuh ist das Decoder-Processing jedoch bewusst anders konstruiert: Es ist auf schnelle Klassifizierung und deterministisches Branching optimiert, nicht auf additive Feldvererbung. Das fällt … Weiterlesen

Wazuh Rootcheck Ignore funktioniert nicht? Warum Verzeichnisse weiter gemeldet werden und wie sregex das Problem löst

Einleitung (Einordnung, Relevanz für Security/SIEM/Wazuh) Rootcheck ist ein zentraler Bestandteil der Host Integrity Monitoring-Strategie in Wazuh. Es prüft das System auf verdächtige Dateien, Rootkits, versteckte Objekte und Policy-Verstöße. Gerade in containerisierten Umgebungen oder bei stark genutzten Web-Roots entstehen jedoch viele „Noise“-Events – etwa unter /var/lib/docker/, /var/lib/containerd/, /tmp/ oder Applikationsverzeichnissen. Die naheliegende Lösung ist das <ignore>-Tag … Weiterlesen

Wazuh agent.conf: Wildcards sauber einsammeln, aber einzelne Dateien als Multiline parsen – Grenzen von und robuste Workarounds

Einleitung (Einordnung, Relevanz für Security/SIEM/Wazuh) In vielen Wazuh-Deployments landen Applikations- und Container-Logs als Datei-Rotation in Sammelverzeichnissen wie /var/log/docker-logs/. Der typische Ansatz ist ein breites Wildcard-Pattern (*.log) für maximale Abdeckung. Spätestens wenn einzelne Dateien Multiline-Stacktraces oder Batch-Events enthalten, wird das jedoch heikel: Diese Files müssen anders geparst werden (z. B. multi-line-regex), dürfen also nicht gleichzeitig über … Weiterlesen